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Kosten senken mithilfe Authentifizierungstechnologien: 3 Wege für die Smart Factory.

In der wettbewerbsorientierten Fertigungsindustrie von heute sind niedrige Betriebskosten und die Vermeidung ungeplanter Ausfallzeiten von entscheidender Bedeutung. Moderne Authentifizierungs- und Zugangskontrollsysteme können dazu einen Beitrag leisten. Sie verhindern die unbefugte Nutzung von Maschinen und stellen sicher, dass die richtigen Teile und Materialien verwendet werden. Im Folgenden werden drei Möglichkeiten vorgestellt, um Betriebskosten mittels Authentifizierungstechnologien zu senken. Zudem erklären wir, warum RFID die vielleicht beste Authentifizierungslösung für die Industrie 4.0 darstellt.

1. Maschinenauthentifizierung

Die Authentifizierung von Maschinen stellt sicher, dass nur geschulte und autorisierte Benutzer die Geräte bedienen dürfen. Die Beschränkung des Zugriffs auf geschulte Maschinenbediener verringert das Risiko kostspieliger, ungeplanter Ausfallzeiten durch versehentliche oder vorsätzliche Beschädigung. Darüber hinaus wird genau aufgezeichnet, wer die einzelnen Maschinen wann benutzt hat, so dass die Betriebsleiter bei Wartungsproblemen wissen, an wen sie sich wenden müssen. Ein modernes Authentifizierungssystem kann so programmiert werden, dass es jedem Mitarbeiter individuelle Zugriffsebenen zuweist - beispielsweise nach Maschinentyp, nach einzelner Maschine oder nach Zeit. Einige Bediener haben vielleicht nur grundlegende Berechtigungen für Produktionstätigkeiten, während andere als Administratoren angemeldet sind. Als solche können sie z.B. Maschinenkonfigurationen ändern und Wartungs- oder Reparaturarbeiten durchführen.

2. Identifizierung von Teilen

Ein Authentifizierungssystem kann auch zur Überprüfung von Ersatzteilen und Betriebsstoffen verwendet werden. Bevor ein Teil ausgetauscht oder Material in eine Maschine geladen wird (z. B. Rohstoffe in einer Produktionsumgebung, Ersatzfilter oder -dichtungen usw.), lädt der Maschinenbediener einfach das mit einem RFID-Tag versehene Rohmaterial oder Ersatzteil ein. Das Etikett sendet daraufhin einen Code an das Lesegerät, das überprüft, ob das zugelassene Teil oder Material an seinem Platz ist. Das System liefert auch ein Protokoll darüber, was genau zu welchem Zeitpunkt geladen wurde. Ein Teileidentifikationssystem senkt zudem die Wartungskosten: Es stellt sicher, dass Teile und Verbrauchsmaterialien für die Verwendung mit der Maschine zugelassen sind. So werden Bedienfehler und potenzielle Probleme wie z.B. ungeplante Downtime, die durch minderwertige, nicht-originale Teile verursacht werden, beseitigt. Außerdem liefert die Teileidentifikation wichtige Daten zur Steigerung der Kosteneffizienz und zur Optimierung der Wartung.

3. Automatisierte Konfiguration

Ein System zur Identifizierung von Teilen und Verbrauchsmaterialien kann auch für eine weitere Strategie zur Kostensenkung eingesetzt werden: die automatische Konfiguration. So kann beispielsweise eine Schneidemaschine, die mit mehreren verschiedenen Materialtypen verwendet wird, so programmiert werden, dass sie sich automatisch für jeden Materialtyp korrekt konfiguriert. Dies verbessert die Produktivität und verringert die Gefahr von Bedienerfehlern, was Zeit und Material spart.

Warum RFID ideal für Authentifizierung in automatisierten Industrieumfeldern ist

Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) erleichtert das flüssige Zusammenspiel zwischen Menschen, Waren und Maschinen in der Smart Factory. RFID bietet erhebliche Vorteile gegenüber konkurrierenden Technologien wie Passwörtern und PINs, optischen Scannern oder Magnetstreifenkarten. Darüber hinaus können einige RFID-Lesegeräte auch mit den Technologien Bluetooth® Low Energy (BLE) und Near Field Communication (NFC) verwendet werden. Das ist praktisch, weil zur Authentifizierung in diesem Fall das Smartphone genügt. Hier die Vorteile im Überblick

  • Die Authentifizierung von Maschinen mit RFID oder Smartphone ist einfach, schnell und sicher. Die Bediener müssen sich keine Passwörter oder PINs merken, was die IT-Abteilung von der Rücksetzung verlorener oder gefährdeter Passwörter entlastet. Sie müssen lediglich ihre ID-Karte oder ihr mobiles Device in die Nähe des Lesegeräts halten, um Zugang zur Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) zu erhalten. Dasselbe RFID-Lesegerät kann auch zum Scannen von RFID-Etiketten für Ersatzteile und Verbrauchsmaterial verwendet werden.
  • RFID-Karten sind ideal für schmutzige Fabrikumgebungen. Anders als optische Karten oder Magnetstreifenkarten werden sie nicht durch Schmutz oder Fett beschädigt. Außerdem können sie berührungslos verwendet werden, so dass die Maschinenbediener nicht mit schmutzigen Fingern ein Tastenfeld berühren oder Handschuhe ausziehen müssen, um einen Touchscreen zu bedienen.
  • Ein einheitliches Authentifizierungssystem kann die Maschinenauthentifizierung mit der physischen Zugangskontrolle kombinieren, um die Sicherheit der Mitarbeiter und der Anlage weiter zu verbessern. Die Mitarbeiter können dieselbe Karte oder Smartphone-Anwendung verwenden, um das Gebäude zu betreten, auf eingeschränkte Bereiche wie Produktionslinien zuzugreifen und Maschinen und Materialtransportgeräte in Betrieb zu nehmen.

Um den maximalen Nutzen aus der industriellen Automatisierung zu ziehen, ist es wichtig, das richtige RFID-Lesegerät zu wählen - und den richtigen Implementierungspartner. Laden Sie das Whitepaper herunter, um zu erfahren, worauf Sie bei einer Authentifizierungslösung achten sollten.

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